Demoroute in Frankfurt am 15.03.2019

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Es ist soweit! Der Abend vor dem großen Streik ist gekommen. Morgen um *12 Uhr* wird gestreikt! Frankfurt streikt mit der ganzen Welt für unsere Zukunft!
Wir gehen zusammen für eine gerechte Klimapolitik auf die Straße! Immer wieder!
Kommt alle, bringt gute Laune und eure Freunde mit und zeigt, dass wir so viel Energie in uns haben, dass wir den ganzen Kohlestrom nicht brauchen! Jetzt nicht und auch nie wieder! Wir werden die Politik in die Pflicht nehmen, wir werden die Verantwortlichen verantwortlich machen! Wir werden sie zwingen uns zu retten!
UNSER ALLER PLANET DARF NICHT WEITER AUSGEBÄUTET WERDEN!
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„Stay Grounded!“ – Ab heute sind wir im Netzwerk dabei!

Im Rahmen der Diskussion unserer Perspektiven als BI gegen Flughafenausbau, für Nachflugverbot, Reduzierung des Flugverkehrs und Klimaschutz haben wir beschlossen, dem weltweiten Netzwerk „Stay Grounded“ beizutreten und dessen Arbeit zu unterstützen.
Informationen zu den Positionen, Forderungen und Zielen von „Stay grounded“ <hier> 

Hier zum Internet-Auftritt von „Stay Grounded“.

„Hört endlich auf zu fliegen!“

Klimakiller - 07-02-_2019_16-43-21
„Das Flugzeug bleibt pro Kopf gerechnet das schmutzigste Verkehrsmittel: Laut Umweltbundesamt (UBA) produziert die Bahn pro Personenkilometer sechs Mal weniger Treibhausgase als ein Flug, sogar der Pkw liegt weit dahinter.“ Hier der Link zu einem aktuellen Artikel des Freitag zum Klimakiller Nr. 1 – dem Luftverkehr:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hoert-endlich-auf-zu-fliegen

 

2019 – Es geht weiter! Klima retten, Flughafenausbau stoppen, Luftverkehr reduzieren, Menschen vor Profite!

Auch 2019 wird sich der AKFuU weiter einmischen und zu Wort melden, wenn es darum geht, die verheerenden Folgen des Luftverkehrs über dem Rhein-Main-Gebiet zum Thema zu machen und dem Flughafenausbau in Frankfurt und dem Ausweiten des Luftverkehrs Grenzen zu setzen.

„Fluglärm und Umwelt“ heißt jetzt „“Flugverkehr und Umwelt!“
Wie haben uns für diese Namensänderung entschieden, um deutlich zu machen, dass es uns um mehr geht als nur um Fluglärm, nämlich ebenso um die anderen nicht weniger schädlichen Folgen des Flugverkehrs: Feinstaub und andere Schadstoffe.
Gleichzeitig können wir für unsere BI weiter das Namenskürzel AKFuU verwenden:
Jetzt also „Arbeitskreis Flugverkehr und Umwelt“ – wie bisher: AKFuU.

 

 

Schon wieder tödliche Gefahr durch Wirbelschleppe am 05.09.2018 in Raunheim – Dachziegel krachen auf die Straße!

Wirbelschleppe Raunheim 180905_FraNoM_A320-LH059_WindWirbelschleppen: nun wieder Raunheim
Es ist Wirbel­schleppen-Saison: nur drei Tage nach dem Schadens­fall in Flörs­heim hat es auch in Raunheim wieder kräftig gekracht. Am Mittwoch Abend gegen 19:30 Uhr riss eine Wirbel­schleppe in der Karl-Lieb­knecht-Strasse, knapp 400 Meter nördlich der Anflug­linie, etliche Ziegel vom Dach. Sie landeten auf der Strasse – zwischen zwei vorbei­fahren­den Pkw. Während die Fahrerin, hinter deren Fahrzeug die Ziegel direkt auf­schlugen, unmit­telbar anhielt und den Vorgang beschrei­ben konnte, fuhr der nach­folgende Wagen, nachdem er scharf gebremst hatte, weiter. Beide können von Glück sagen, dass sie nicht getrof­fen wurden.

Zwar herrschte zu diesem Zeit­punkt reger Anflug­verkehr auf der Südbahn, und der Zeit­punkt des Schadens­eintritts ist nicht ganz exakt bekannt, so dass in der Bestim­mung des Verur­sachers eine gewisse Unsicher­heit liegt, aber am wahr­schein­lichsten ist, dass es ein A320 der Luft­hansa war (auf einem völlig unnötigen Kurz­strecken­flug von Hannover). Aber selbst wenn das nicht korrekt sein sollte: in den Viertel­stunden davor und danach landeten nur Flug­zeuge der A320-Familie oder leichter, kein einziges der Wirbel­schleppen-Kate­gorie ‚Heavy‘. Nach den beim DFLD abruf­baren Höhen­profilen hat auch keins die vorge­gebene Anflug­höhe unter­schritten.
Bemerkens­wert auch die Wind­verhält­nisse: der Wind schwankte an diesem Abend zwischen Südost- und Nord-Rich­tungen, mit maximal 6 Knoten Stärke. Kurz vor dem Zeit­punkt des Schadens betrug die Rücken­wind-Kompo­nente für Betriebs­richtung 25 4,6 Knoten, danach flaute der Wind weiter ab. Ein Anflug aus Osten wäre also nach den geltenden Regeln angesagt gewesen – statt­dessen wurde bis in die Nacht aus Westen ange­flogen.

Das Dach des betrof­fenen Hauses, das zuletzt der Unter­bringung von Geflüch­teten gedient hatte und mittler­weile an eine Raun­heimer Firma verkauft ist, war nicht gesichert. Ob das geholfen hätte, ist ohne­hin nicht klar, denn neben dem neu aufgedeckten Pfusch ist dieser Fall ja ein weiterer Beweis dafür, dass die bishe­rigen Annahmen über Ausbrei­tung und mög­liche Stärke der Wirbel­schleppen abhängig vom Flug­zeugtyp zumin­dest lücken­haft sind.
Bezüglich der aufge­deckten Mängel versucht Fraport aktuell natür­lich, aus­schliess­lich die beauf­tragten Firmen verant­wort­lich zu machen, ohne auf die deutlich gewor­denen syste­matischen Ver­säum­nisse und das Versagen ihrer angeb­lichen ‚Qualitäts­sicherung‘ einzu­gehen. Aus dem Wirt­schafts­minis­terium als zustän­diger Aufsichts­behörde ist bis jetzt garnichts zu hören.

Das wird so nicht bleiben können. Niemand weiss, ob die beiden Fälle kurz hinter­einander purer Zufall sind oder ob beson­dere mete­oro­logische Beding­ungen oder atmo­sphärische Verhält­nisse derzeit das Auf­treten von Schäden begüns­tigen. Anwohner berichten, dass gestern im ganzen Ort Wirbel­schleppen beson­ders laut zu hören waren, aber das können subjek­tive Ein­drücke sein. Auch ist nicht klar, wie sich das Auf­treten von Wirbel­schleppen-Schäden wirk­lich ent­wickelt. So wurde z.B. anläss­lich des gestrigen Falles bekannt, dass an einem benach­barten Neben­gebäude vor Monaten eben­falls ein Schaden aufge­treten ist – die Öffent­lich­keit hat davon nichts erfahren. Auch kursieren hin und wieder Gerüchte von weite­ren Schäden, die unauf­fällig beseitigt wurden.
Fraport könnte dazu zumindest teil­weise Auskunft geben, beschränkt sich aber auf eine dürre Statistik, zu der sie ver­pflichtet sind, ohne nähere Aus­sagen zu Art und Ort der Schäden. Auch die Bewer­tung ist nach wie vor pure Willkür und unter­liegt keiner Kontrolle.

Es ist zu befürch­ten, dass sich vor der Landtags­wahl politisch nicht mehr viel tun wird, und die Hoff­nung ist gering, dass danach die Kumpanei zwischen Fraport und Landes­regierung beendet werden könnte. Der poli­tische Druck auf die, die (dann) Verant­wortung tragen, wird erheb­lich grösser werden müssen, wenn die Sicher­heits­bedürf­nisse der Bevölke­rung auch nur annähernd erfüllt werden sollen.
Quelle: http://www.bi-fluglaerm-raunheim.de/news2018_2.htm#180906_Wirbel_Rau